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<title>Magdeburger Reiter</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Magdeburger Reiter</span></h1>
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<p>Der <b>Magdeburger Reiter</b> ist ein <a href="Reiterstandbild" title="Reiterstandbild">Reiterstandbild</a>, das um 1240 in der jüngeren <a href="Magdeburg" title="Magdeburg">Magdeburger</a> Werkstatt angefertigt wurde. Es handelt sich um ein frühes lebensgroßes rundplastisches Reiterstandbild der mittelalterlichen <a href="Skulptur" title="Skulptur">Skulptur</a> und gehört zu den erstrangigen Werken der europäischen Kunstgeschichte.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zwei Jungfrauen ergänzen ihn zu einer Figurengruppe. Die drei <a href="Statue" title="Statue">Statuen</a> bestehen aus mehreren Blöcken eines feinkörnigen <a href="Sandstein" title="Sandstein">Sandsteins</a>. Auf dem <a href="Alter_Markt_(Magdeburg)" title="Alter Markt (Magdeburg)">Alten Markt</a> steht eine Kopie, das Original kann man im Kaiser-Otto-Saal im <a href="Kulturhistorisches_Museum_Magdeburg" title="Kulturhistorisches Museum Magdeburg">Kulturhistorischen Museum Magdeburg</a> sehen.<sup id="cite_ref-A_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-A-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Figuren">Figuren</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Reiter">Reiter</h3></div>
<p>Der Reiter sitzt aufrecht auf seinem <a href="Equidae" title="Equidae">Pferd</a> und <a href="Parieren" title="Parieren">pariert</a> es mit der linken Hand. Die Zügel sind nicht erhalten. Die rechte Hand ist mit einer hoheitsvollen Geste ausgestreckt; prunkvolle Kleidung und Krone weisen den Reiter als Herrscher aus. Er trägt Stiefel, sitzt auf einem <a href="Reitsattel" title="Reitsattel">Sattel</a>, beide Füße sind in <a href="Steigb%C3%BCgel_(Reiten)" title="Steigbügel (Reiten)">Steigbügel</a> gestellt. Unter dem Gürtel trägt er ein <a href="Wehrgeh%C3%A4nge" title="Wehrgehänge">Wehrgehänge</a> mit Scheide und Schwert.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der über der Brust zusammengebundene Reisemantel fällt in Falten an den <a href="Flanke_(Anatomie)" title="Flanke (Anatomie)">Flanken</a> des Pferdes herunter. Die halblangen Locken des Reiters sind fein ausgearbeitet. Die Gesichtszüge sind markant, und der Mund des Herrschers scheint leicht geöffnet zu sein.
</p><p>Mähne, Augen und Ohren des Pferdes sind stark stilisiert, ohne die Lebendigkeit des Tieres zu beeinträchtigen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Jungfrauen">Jungfrauen</h3></div>
<p>Die beiden Frauenfiguren erreichen nur eine Höhe von 1,45 m, sind also dem Reiter untergeordnet dargestellt. Jungfrauen gehörten zum Auftritt des Herrschers vor seinem Volk.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Falten der schweren Kleider sind auf dem Boden drapiert. Die Ärmel sind eng. Das Haar der beiden Jungfrauen ist im Nacken zum Zopf gebunden, sie tragen Stirnbänder. Die Gesichter der Begleiterinnen sind ausdrucksstark und stolz.
</p><p>Die Jungfrauen unterscheiden sich in ihren <a href="Attribut_(Kunst)" title="Attribut (Kunst)">Attributen</a>. Die vom Betrachter aus gesehen rechte Jungfrau trägt einen Schild, auf dem ursprünglich vermutlich ein <a href="Reichsadler" title="Reichsadler">Reichsadler</a> aufgemalt war. Die linke Jungfrau trug eine <a href="Lanze" title="Lanze">Fahnenlanze</a>, welche nicht erhalten ist. Außerdem unterscheiden sich die beiden Figuren durch Details. Die Schildträgerin trägt eine sternförmige <a href="Brosche" title="Brosche">Brosche</a>, die andere eine polygonal geformte Anstecknadel. Die Broschen deuten auf eine hohe Abkunft hin.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Gestaltung">Gestaltung</h2></div>
<p>Der Magdeburger Reiter wurde während der aktuellen Restaurierung, die bis Ende Oktober 2015 dauert, von den Restauratoren auf Farbreste untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass er ursprünglich, wie es in der Zeit üblich war, in den Farben Azuritblau, Grün, Rot und Weiß bemalt war und erst im 17. Jahrhundert vergoldet wurde.
</p><p>Die aus circa 100 Einzelteilen bestehende Figurengruppe besteht aus unterschiedlichen Sandsteinen, das originäre Material, das im Reiter selbst noch vorhanden ist, kommt aus der Region um <a href="Bernburg" class="mw-redirect" title="Bernburg">Bernburg</a>. Ergänzungen und Reparaturen des 19. Jahrhunderts sind mit Materialien aus dem <a href="Elbsandsteingebirge" title="Elbsandsteingebirge">Elbsandsteingebirge</a> gefertigt worden.<sup id="cite_ref-A_2-1" class="reference"><a href="#cite_note-A-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Entstehung_und_Deutung">Entstehung und Deutung</h2></div>
<p><a href="Magdeburg" title="Magdeburg">Magdeburg</a> galt seit <a href="Karolinger" title="Karolinger">karolingischer</a> Zeit als bedeutende <a href="Pfalzgrafschaft" class="mw-redirect" title="Pfalzgrafschaft">Grenzpfalz</a> zum slawischen Siedlungsgebiet an der mittleren Elbe. Auf dem großen Platz an der Nordseite des Doms stand seit der Zeit Ottos&nbsp;I. eine europaweit bekannte <a href="K%C3%B6nigspfalz" title="Königspfalz">Pfalz</a>. Das Gebäude war durch einen gedeckten Gang mit der unter Kaiser Otto errichteten Kloster- und Domkirche verbunden. Otto gilt als der eigentliche Stadtgründer, da er nicht nur den Grenzhandelsplatz ausbaute, sondern auch die vermutlich größte deutsche Kaiserpfalz auf dem späteren Domplatz anlegen ließ. Damit wurde sie zu einem Mittelpunkt kaiserlicher Herrschaft.
</p><p>Mehrere <a href="Denkmal" title="Denkmal">Denkmäler</a> halten die Erinnerung an Kaiser Otto wach, etwa das Grab des Kaisers im Dom oder die <a href="Ritzzeichnung" title="Ritzzeichnung">Ritzzeichnung</a> außen am Ostflügel des Kreuzganges des Doms: Sie zeigt den thronenden Kaiser in strenger <a href="Frontalansicht#Nach_der_Kopfhaltung" class="mw-redirect" title="Frontalansicht">Frontalansicht</a>. Auch die auf Befehl des Kaisers aus Oberitalien herangeschafften <a href="Spolie" title="Spolie">Spolien</a> verweisen auf die Einflussnahme Ottos&nbsp;I.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Es ist nicht gesichert, ob und wer mit der Skulpturengruppe dargestellt wurde, auch der Anlass und der ursprüngliche Aufstellungsort sind unklar. Die Reiterstatue war das Hauptwerk des „Reitermeisters“. Der Name des Künstlers ist nicht überliefert. Er schuf außerdem die Statue des <a href="Mauritius_(Heiliger)" title="Mauritius (Heiliger)">heiligen Mauritius</a> im <a href="Magdeburger_Dom" title="Magdeburger Dom">Magdeburger Dom</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Platzierung">Platzierung</h3></div>
<p>Das Original des Magdeburger Reiters befindet sich im Kaiser-Otto-Saal des <a href="Kulturhistorisches_Museum_Magdeburg" title="Kulturhistorisches Museum Magdeburg">Kulturhistorischen Museums Magdeburg</a>, da eine Aufstellung am ursprünglichen Ort auf dem Marktplatz aus konservatorischen Gründen unmöglich geworden war.
</p><p>Bis zur Herstellung einer Kopie 1966 stand der Magdeburger Reiter auf dem Magdeburger Alten Markt, zuerst unter einem frühgotischen <a href="Baldachin" title="Baldachin">Baldachin</a> mit <a href="Helm_(Architektur)" title="Helm (Architektur)">Spitzhelm</a> und <a href="Zinne" title="Zinne">Zinnenkranz</a>, 1651 wurde der Baldachin durch eine barocke Ausformung ersetzt. Eine Zeichnung aus der Spät<a href="Renaissance" title="Renaissance">renaissance</a> belegt, dass offenbar schon im 14. Jahrhundert ein weitreichender Umbau stattgefunden hatte, da damals der gesamte Sockel erneuert worden war. Es wurden vier Tragefiguren vor den vier Pfeilern des Sockels angebracht. Das <a href="Tabernakel" title="Tabernakel">Tabernakel</a> hebt den Reiter in eine hoheitsvolle, sakrale, politische und rechtliche Position über die unter ihm stehende, zu ihm aufblickende Menge.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Skulpturen des Denkmals Magdeburger Reiter waren im <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweiten Weltkrieg</a> wegen der <a href="Luftangriff_auf_Magdeburg_am_16._Januar_1945" title="Luftangriff auf Magdeburg am 16. Januar 1945">Luftangriffe auf Magdeburg</a> im Elbebunker gesichert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kopie_auf_dem_Alten_Markt_in_Magdeburg">Kopie auf dem Alten Markt in Magdeburg</h3></div>

<p>Der Bildhauer <a href="Heinrich_Apel" title="Heinrich Apel">Heinrich Apel</a> stellte 1966 eine Kopie des Standbildes her. Die Statuengruppe unter dem Baldachin des Denkmalgehäuses fand ihren Platz auf dem Alten Markt und wurde im Jahr 2000 vergoldet. Es wurden mehrfach Veränderungen am Gehäuse unternommen. Haube und Baldachin stammen aus dem späten 17. und mittleren 18. Jahrhundert. Man entschied sich, auf die im späten 19. Jahrhundert „wiederhergestellten“ Tragefiguren der vier Kurfürsten (von denen drei damals ganz neu geschaffen worden waren) zu verzichten. Diese Tragefiguren befanden sich vor den vier schlanken Pfeilern des Sockels.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Symbolik">Symbolik</h3></div>
<p>Es gibt verschiedene Deutungen, wen der Magdeburger Reiter darstellt. Für <a href="Otto_I._(HRR)" title="Otto I. (HRR)">Kaiser Otto I.</a> spricht der Standort auf dem Alten Markt. Eine der weiblichen Begleitfiguren trägt einen Schild mit dem <a href="Reichsadler" title="Reichsadler">Reichsadler</a>, die andere eine Fahnenlanze – beides Symbole des Kaisers. Da der Magdeburger Reiter vor dem Gerichtsplatz aufgestellt wurde, ist anzunehmen, dass das Denkmal auch die vom Kaiser verliehene Gerichtshoheit darstellen soll.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Kaiser Otto gründete nicht nur die Stadt, sondern auch das <a href="Erzbistum" class="mw-redirect" title="Erzbistum">Erzbistum</a> Magdeburg und wurde von den Bürgern Magdeburgs über längere Zeiträume verehrt.
</p><p>Die Reiterstatue ist eines der Wahrzeichen der Stadt. Sie war ein <a href="Symbol" title="Symbol">Sinnbild</a> für die Freiheit der Stadt, da Kaiser Otto als Garant der städtischen Selbstständigkeit gesehen wurde. Otto war seit der Einrichtung des Erzbistums Magdeburg Stadtherr. Die Stadt konnte sich im Verlauf des 13. und 14. Jahrhunderts dem Einfluss des Erzbischofs entziehen. Die städtische Freiheit galt es zu verteidigen. Das Standbild symbolisierte die Freiheit der Bürger, da sie sich ausschließlich der kaiserlichen Herrschaft verpflichtet fühlen mussten, mehr auch nicht.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Karl_der_Große_als_Vorbild"><span id="Karl_der_Gro.C3.9Fe_als_Vorbild"></span>Karl der Große als Vorbild</h2></div>
<p>Reiterstandbilder waren bereits in der <a href="Antike" title="Antike">Antike</a> ein Herrschaftssymbol. Diese Tradition wurde von Karl dem Großen fortgesetzt. So ließ er das Reiterstandbild <a href="Theoderich_der_Gro%C3%9Fe" title="Theoderich der Große">Theoderichs</a> im Jahre 801 aus Oberitalien nach Aachen bringen, – vermutlich da es keine fränkischen Künstler gab, die ein Standbild in ähnlicher Qualität hätten meißeln können.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Kaiser ließ diese Skulptur vor der Pfalz aufstellen. Dieses Reiterstandbild ist nicht erhalten, aber literarische Quellen geben an, dass es „dem großen Kaiser nicht zuletzt die Achtung und Verehrung als weströmischer Kaiser und die Gleichrangigkeit mit dem oströmischen, in Byzanz residierenden, sichern“ sollte.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Außerdem entstand um 870 eine <a href="Reiterstatuette_Karls_des_Gro%C3%9Fen" title="Reiterstatuette Karls des Großen">Reiterstatuette</a> aus der jüngeren Metzer Schule, welche nach einer bis in das 16. Jahrhundert zurückverfolgbaren Lokaltradition den reitenden Herrscher Karl den Großen darstellt. Diese Statue befindet sich im Pariser Louvre.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Kaiser Otto sah sich in der Tradition Karls des Großen. Der ottonische Kaiser beanspruchte die Führung des Abendlandes für sich und ließ Magdeburg als „neues Aachen“ ausbauen. Das macht es ziemlich wahrscheinlich, dass bereits zu Ottos Lebzeiten vor seinem Palast ein Reiterstandbild aufgestellt wurde, das aber nicht erhalten geblieben ist.
</p>
<ul class="center gallery mw-gallery-traditional">
<li class="gallerycaption">Historische Ansichten</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Vor 1890</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">1902</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Fuß des Standbilds im Jahr 1927</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Kaiser-Otto-Denkmal in den 1930er Jahren</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Magdeburger Reiter in den 1930er Jahren</div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Sagen">Sagen</h2></div>
<p>Um das Reiterstandbild ranken sich Sagen. So soll sich der Reiter mitsamt Pferd in der Neujahrsnacht während der zwölf Schläge der <a href="St.-Johannis-Kirche_(Magdeburg)" title="St.-Johannis-Kirche (Magdeburg)">Johanniskirche</a> einmal um seine Achse drehen. Eine andere Sage schildert, dass der Reiter um Mitternacht mit Pferd vom Sockel springt, um das Rathaus zur Johanniskirche, von dort über den <a href="F%C3%BCrstenwall" title="Fürstenwall">Fürstenwall</a> zum <a href="Magdeburger_Dom" title="Magdeburger Dom">Magdeburger Dom</a> und dann vom <a href="Domplatz_(Magdeburg)" title="Domplatz (Magdeburg)">Domplatz</a> über den <a href="Breiter_Weg_(Magdeburg)" title="Breiter Weg (Magdeburg)">Breiten Weg</a> zurück zum Alten Markt reitet, wo er pünktlich um 1.00 Uhr nachts wieder auf seinen Sockel springt.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Heiko Brandl: <i>Die Skulpturen des 13. Jahrhunderts im Magdeburger Dom. Zu den Bildwerken der Älteren und Jüngeren Werkstatt.</i> (= <i>Beiträge zur Denkmalkunde</i> 4), hrsg. vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt, Halle/Saale 2009, ISBN 978-3-86568-533-9. S. 159–180.</li>
<li>Ernst Schubert: <i>Der Magdeburger Reiter.</i> Magdeburg 1994, ISBN 3-930030-04-7.</li>
<li><a href="Berent_Schwinek%C3%B6per" title="Berent Schwineköper">Berent Schwineköper</a>: <i>Zur Deutung der Magdeburger Reitersäule</i>. In: <i>Festschrift Percy Ernst Schramm</i>. Wiesbaden 1964, Bd. 1, S. 117–142.</li>
<li>Berent Schwineköper: <i>Motivationen und Vorbilder für die Errichtung der Magdeburger Reitersäule. Ein Beitrag zur Geschichte des Reiterbildes im hohen Mittelalter</i>. In: <i>Institutionen, Kultur und Gesellschaft im Mittelalter. Festschrift für Josef Fleckenstein zu seinem 65. Geburtstag</i>. Sigmaringen 1984, S. 343–392.</li>
<li>Gude Suckale-Redlefsen: <i>Mauritius: Der heilige Mohr. The Black Saint Maurice.</i> Menil Foundation, Houston / Verlag Schnell &amp; Steiner München/Zürich 1987, ISBN 0-939594-03-X (USA) / ISBN 3-7954-02409 (D).</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Magdeburger_Reiter?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Magdeburger Reiter</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.khm-magdeburg.de/ausstellungen/dauerausstellungen/der-magdeburger-reiter.html">Kulturhistorisches Museum Magdeburg</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.openpr.de/news/105730/Magdeburger-Reiter-von-Playmobil-begeistert-Ausstellungsbesucher.html">„Magdeburger Reiter“ von Playmobil begeistert Ausstellungsbesucher</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://ottopix.de/magdeburger-reiter/">Magdeburger Reiter - Monumente der Ottostadt</a> auf: <i>ottopix.de</i></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://magdeburg360.de/virtueller-stadtrundgang.html?sceneview=pano13820,27.9066,-15.3769,72.0000">Magdeburger Reiter im virtuellen Stadtrundgang Magdeburg</a> Deeplink auf: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://magdeburg360.de">magdeburg360.de</a></i></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=4258129-1">Literatur von und über Magdeburger Reiter</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Heiko Brandl: <i>Die Skulpturen des 13. Jahrhunderts im Magdeburger Dom. Zu den Bildwerken der Älteren und Jüngeren Werkstatt</i> (Beiträge zur Denkmalkunde 4), hg. v. Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt, Halle/Saale 2009, S. 159–180.</span>
</li>
<li id="cite_note-A-2"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-A_2-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-A_2-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/magdeburger-reiter-farben-an-statue-entdeckt-a-1027264.html"><i>Wahrzeichen: Die verlorenen Farben des Magdeburger Reiters.</i></a> hda/dpa, Spiegel Online, 7. April 2015, abgerufen am 7. April 2015.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Ernst_Badst%C3%BCbner" title="Ernst Badstübner">Ernst Badstübner</a>: <i>Baugestalt und Bildfunktion. Texte zur Architektur- und Kunstgeschichte.</i> 2006, ISBN 978-3-86732-002-3, S. 86.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Ernst Schubert: <i>Der Magdeburger Reiter</i>, 1988, S. 2.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Ernst Schubert: <i>Der Magdeburger Reiter</i>, S. 27.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Ernst Schubert: <i>Der Magdeburger Reiter</i>, S. 25 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Ernst Schubert: <i>Der Magdeburger Reiter</i>. Magdeburg 1994, S. 15 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Ernst Schubert: <i>Der Magdeburger Reiter</i>, S. 15 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. <a href="Johannes_Kollwitz" title="Johannes Kollwitz">Johannes Kollwitz</a>: <i>Oströmische Plastik der theodosianischen Zeit.</i> de Gruyter, Berlin 1941, S. 15.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Ernst Schubert: <i>Der Magdeburger Reiter</i>, S. 37.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. <a href="Franz-Reiner_Erkens" title="Franz-Reiner Erkens">Franz-Reiner Erkens</a> (Hrsg.): <i>Karl der Große und das Erbe der Kulturen. Akten des 8. Symposiums des Mediävistenverbandes.</i> Berlin 2001, ISBN 3-05-003581-1, S. IV.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">W. Leinung, R. Stumvoll, <i>Aus Magdeburgs Sage und Geschichte</i>, Verlag von Julius Neumann, Magdeburg, 2. Auflage 1894, Seite 166</span>
</li>
</ol>
<p><span class="geo noexcerpt" style="display:none"><span class="body"></span><span class="latitude">52.13151</span><span class="longitude">11.63936</span><span class="elevation"></span></span><span id="coordinates" class="coordinates -print"><span title="Koordinatensystem WGS84">Koordinaten: </span><a class="external text" href="geo:52.13151,11.63936"><span title="Breitengrad">52°&nbsp;7′&nbsp;53,4″&nbsp;<abbr title="Nord">N</abbr></span>, <span title="Längengrad">11°&nbsp;38′&nbsp;21,7″&nbsp;<abbr title="Ost">O</abbr></span></a></span>
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Normdaten&nbsp;(Werk): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4258129-1">4258129-1</a></span> </div>
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